Zwanzig Kinder mit dem BUND am Blautopf

Bei der Kinderveranstaltung im Rahmen des Sommerferienprogramms 2016 der Stadt Laichingen erfuhren am Freitagabend 20 interessierte Kinder und ihre Eltern viel über ein geheimnisvolles Tier, das man nicht sieht, weil es nachts aktiv sind und nicht hört, weil es Töne von sich gibt, die außerhalb unseres Hörbereichs liegen. Die Biologin Katja Groner vom BUND Erbach hatte deshalb zwei ausgestopfte Exemplare mitgebracht, die sich die Kinder in aller Ruhe betrachten konnten. Mit mehreren Spielen ließ sie die Kinder in die Rolle von Fledermäusen schlüpfen. So durften sie mit dem Mund Beute fangen (statt Insekten gab es Süßes). Solchermaßen angeregt, musste im Kreis mit verbundenen Augen jeweils eine „Fledermaus“ eine oder mehrere „Motten“ fangen, die sich jeweils akustisch zu erkennen gaben. Nach Anbruch der Dämmerung konnten die Kinder den Fledermäusen am Blautopf beim Jagen zusehen und mittels Detektoren ihre Ultraschall-Rufe auch hörbar machen. Ein regelrechtes Geknatter war zu hören, als Wasserfledermäuse dicht an der Wasseroberfläche entlangflitzten. Wer etwas für die Tiere tun will, deren Nahrungsangebot in den letzten Jahrzehnten geringer geworden ist, kann seinen Garten naturnah gestalten, so dass er zahlreiche Insekten beherbergt.

Eines der ausgestopften Exemplare


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